Die automatische Nachspeisung

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Das Osmosewasserbecken
Im Unterschrank findet bequem ein PCV-Behältnis mit ca. 100l Inhalt Platz. Dieses Becken ist mit einem Deckel versehen, damit möglichst wenig Schutz hinein gelangt. Zur Nachfüllung, welche wöchentlich erfolgt, ist eine Tankverschraubung mit Gardena-Steckanschluss angebracht. Dies ermöglicht ein tropfenfreies Nachfüllen direkt mit einem Schlauch ab der Wasseraufbereitungsanlage.

Die Nachspeisepumpe

Ich benutze eine kleine Strömungspumpe (Powerhead 402), welche im Nachspeisebecken am Boden befestigt ist und über einen Schlauch an der festen Verrohrung angeschlossen. Die feste Verrohrung endet über der Wasseroberfläche der letzten Kammer des Technikbeckens, also dort wo der Pegelschalter das Niveau erfasst.

Die automatische Nachspeisung

Die automatische Steuerung übernimmt die Nachspeise-Funktion des IKS-AquaStar's. Ein Pegelschalter erfasst in der letzten Kammer des Technikbecken den Wasserstand. Sobald dieser "kein Wasser" meldet schaltet die entsprechende Steckdose die Nachspeisepumpe ein bis sich der Wasserstand wieder erholt hat. Dieser Funktion ist eine Alarmzeit hinterlegt, welche bei Überschreiten der eingestellten Zeit die Steuerung ausser Betrieb setzt. Dies hat zwei entscheidende Vorteile:
1. Trockenlaufschutz der Nachspeisepumpe
Falls das Nachspeisebecken leer ist kann die Pumpe kein Wasser mehr fördern, somit steigt auch der Wasserstand im Technikbecken nicht in der geforderten Zeit (Alarmzeit), sodass die Steuerung abgeschaltet wird. Die Pumpe ist gegen Trockenlauf geschützt.
2. Überschwemmungsschutz
Sollte auf Grund einer Leckage im System die Nachspeisung zulange versuchen den Wasserstand im Technikbecken zu erhöhen, stellt die Steuerung auf Grund der Alarmzeitüberschreitung die Pumpe wieder aus. Dadurch wird natürlich nicht die Überschwemmung aus anderen Gründen verhindert, jedoch wird nicht noch mehr Wasser, im schlimmsten Fall nämlich das gesamte Technikbecken auf dem Boden landen.
Die Alarmzeit muss auf die Gegebenheiten angepasst werden. Es kommt nämlich auf die Förderleistung der Nachspeisepumpe, die Schaltdifferenz des Pegelschalters und die Grundfläche des Technikbeckens an. Bei mir genügt eine Alarmzeit von 30 Sekunden, Diese Zeit reicht längsten aus um den Wasserstand jeweils wieder genügend anzuheben.
Im Sommer verdunstet bei meinem Aquarium ca. 80-90 Liter Wasser pro Woche, da mit einem Gebläse über der Wasseroberfläche gekühlt wird. Im Winter sollte es denn erheblich weniger werden.
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