Das 400 lt. Aquarium
und eine kurze Entstehungsgeschichte

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Nach ca. 14 Jahren Aquarium-Abstinenz musste einfach wieder Eines her! Zuvor hatte ich bereits diverse Süsswasseraquarien. Angefangen mit ca. 100 lt, dann 300 lt., daneben 250 lt. und 4 Stk. à 65 lt. Nach einem Umzug konnte ich dann nur noch eines stellen, dafür war dies dann das 400 lt.- Becken, welches ich dann, nach 14 Jahren, im August 2000 wieder vom Dachboden heruntergeholt habe.
Als erstes wurde ein Dichtigkeitstest auf dem Balkon gemacht, welcher das AQ mit Bravur bestanden hat. Ebenso das ausziehbare Filterbecken.

Da ich in der Zwischenzeit mit dem Tauchen begonnen habe, lag es natürlich nahe, dass es nach Möglichkeit ein Meerwasser-Aquarium sein sollte.
Nach kurzer Zeit des Studiums entsprechender Bücher, ging ich dann los und ich  legte mir die nötige Technik zu. In vielen Punkten vertraute ich meinem damaligen Händler, welcher dann aber bald die Meerwasserabteilung schloss. Da war hauptsächlich der Abschäumer und neue Pumpen. Das Licht war ja von früher noch vorhanden (3 x HQL 150W, das sollte reichen für den Anfang). Für die Einrichtung gab's gleich noch den Korallensand und das Salz durfte natürlich auch nicht fehlen. Lochsteine oder Lebende Steine kamen dann später auch dazu, aber begonnen habe ich mit Jura-Kalkstein (war wahrscheinlich nicht so der Hit).
Nach einer Einfahrphase von ca. 2 Monaten, die Wasserwerte waren ziemlich stabil (gemessen hab ich damals den pH, KH, NO3 und PO4), konnte ich erste Tiere einsetzen, ein paar Einsiedler, ein Diademseeigel und ein Keniabäumchen. Die Jura-Kalksteine, mit welchen ich erst den Aufbau machte, überzeugten mich je länger, je weniger. Diese habe ich dann etappenweise mit Loch- und Lebenden Steinen ersetzt.
Erste Fische kamen ca. nach 3 Monaten, 1 Zebrasoma flavescens, 1 Pseudochromis aldabrensis, später dann noch eine Anemone und Clownfische, Paracanthurus hepatus, Mandarin und andere...
Im ersten Betriebsjahr ging nicht sehr viel schief, aber es kam auch nie so richtig zu laufen, die so typisch, wie wichtigen Algenphasen sind ganze 16 Monate nicht aufgetaucht. Ich vermute heute, dass das fehlen von Lebenden Steinen hauptsächlich dafür verantwortlich war. Aber danach ging es los mit den Cyanos und die haben mich über ein Jahr lang nicht mehr in Ruhe gelassen. Zeitweise musste ich zweimal in der Woche der ganze Bodengrund und der gesamte Aufbau absaugen. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte wieder aufgegeben.
Heute bin ich froh, dass ich Claude Schuhmacher kennen gelernt habe, er hat mir wirklich helfen können damit ich die Cyanos endlich los geworden bin.
Nach der lästigen Cyano-Phase hat's dann endlich doch noch eine gute Wende genommen.
Die folgenden Fotos entstanden kurz vor dem Umzug in das 1000 lt. Becken.

Gesamtansicht

Linke Seite

Ganze Breite

Rechte Seite

 

Teanianotus triacanthus

Salaris fasciatus

Valencieunea strigata

Mandarin

 

Siganus vulpinus 

Gorgonia ventalina 

Capnella imbricata

Sinularia

 

Acropora millepora

Acropora selago

Fungia danai

Pavona decussata

 

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